Seminar- und Gruppenhaus

"LASST UNSER SCHIFF FREI!"
Liebe Partner und Freunde von United4Resue,
heute hat sich bewahrheitet, was wir seit der Ankunft unseres Bündnisschiffes in Palermo letzte Woche befürchtet haben. Unser Bündnisschiff, die 'Sea-Watch 4', wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag von den italienischen Behörden nach einer Schiffsicherheitsprüfung festgesetzt.
Der Hauptvorwurf lautet, die Rettung von Menschenleben entspreche nicht der Registrierung des Schiffes. Die Sea-Watch 4 habe zu viele Rettungswesten an Bord, das Abwassersystem sei nicht für die Anzahl der geretteten Personen ausgelegt. Dass Seenotrettung als akute Nothilfe für alle Schiffe verpflichtend ist, wird außer Acht gelassen. Tatsächlich erfüllt das Schiff alle Sicherheitsvorgaben des deutschen Flaggenstaates, wie die deutschen Behörden Sea-Watch erst im Juli bestätigt haben.
Festgesetzte Schiffe können nicht retten. Menschen sterben im Mittelmeer, weil die Europäischen Regierungen, in diesem Fall Italien, die zivilen Retter seit Jahren kriminalisieren und ihnen bei jeder Gelegenheit Stöcke zwischen die Beine werfen. Dieses beschämende Verhalten der Behörden muss ein Ende finden.
Am Montag werden wir euch weiteres Material zusenden, damit ihr alle notwendigen Informationen habt. Außerdem werden wir euch mit Vorlagen und Bildern für eure eigene Social Media- und Pressearbeit versorgen. So können wir uns gemeinsam für die Freilassung des Schiffes einsetzen.
Im Folgenden findet ihr unsere gemeinsame Pressemitteilung mit Sea-Watch und Ärzte ohne Grenzen zur Festsetzung des Schiffes. Oder hier als PDF zum Download.
Mit solidarischen Grüßen

Titus Molkenbur
Koordinator Bündnis United4Rescue