OFFENe HEIDe
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Malte Fröhlich, Dorfstraße 45, 39590 Tangermünde, 0173-2051088 21.01.2026
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Abs.: Malte Fröhlich, Dorfstraße 45, 39590 Tangermünde
Die Welt hat genug für jedermanns
Bedürfnisse, aber nicht genug für
jedermanns Gier.
Mahatma Gandhi
Liebe Freundinnen und Freunde der Colbitz-Letzlinger Heide,
Am ersten Tag des neuen Monats, also am Sonntag, dem 01. Februar 2026 um 14 Uhr treffen wir uns zum 389. Friedensweg in Dolle an der Einmündung der Braune-Hirsch-Straße. Da sich unser Kundgebungsplatz in der Nähe der Feuerwehr befindet bitten wir die Fahrzeugführer die Fahrzeuge westlich der ehemaligen B 189 abzustellen und den Anweisungen der Ordner zu folgen. Wir müssen natürlich die ungehinderte Zufahrt zur Feuerwehr und das Ausrücken gewährleisten! Nach der Kundgebung gehen wir zur Gedenkstätte und wieder zurück und bleiben insgesamt unter 2 km Wegstrecke. Danach finden wir uns ein im Dorfgemeinschaftshaus Braune-Hirsch-
Straße 7 zum Picknick. Dort beginnt gegen 15.30 Uhr der Vortrag von Torsten Haarseim, Hobbyhistoriker aus Gardelegen und Mitglied im dortigen Förderverein Gedenkstätte Isenschnibbe zum Ende des Zweiten Weltkriegs in der Altmark.
Das Arbeitstreffen beginnt am Mittwoch, dem 04. Februar 2026 um 19 Uhr in Haldensleben, Wahlkreisbüro Ritterstraße 1.
Unter dem Titel „Kriegsdienstverweigerung und Wehrpflicht - Hintergrundwissen und politische Einordnung“ bieten die Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt in Kooperation mit ZORA e.V. am Mittwoch, dem 11. Februar 2026 um 18 bis 20 Uhr eine Veranstaltung in Halberstadt, Steinhof 1 an.
https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/EGMCG/kriegsdienstverweigerung-und-
wehrpflicht?cHash=663d13e32174515e3f62782d7360f6bf
Am Sonnabend, dem 14. Februar 2026 findet in München eine Gegenkundgebung zur dortigen (Un-)Sicherheitskonferenz statt. Informationen im Internet unter https://www.sicherheitskonferenz.de.
Der schlechte Zustand des Durchlasses der B 189 bei Mose, welcher zur Umleitung geführt hat, war wohl darauf zurückzuführen, dass die Militärfahrzeuge, die zum Truppenübungsplatz fahren und von dort zurückkehren, jetzt über Mose zum Werkbahnhof Zielitz fahren. So sieht also der in der Region gepriesene „Wirtschaftsfaktor Bundeswehr“ aus.
Euer
Helmut Adolf
Auszug aus der Rede von Jeffrey Sachs, einem US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler und Professor an der Columbia-Universität vor dem UN- Sicherheitsrat zur US-Aggression gegen Venezuela am 6. Januar 2026.
„ ….Der Fall Venezuela
Die jüngste Bilanz der Vereinigten Staaten in Bezug auf Venezuela ist eindeutig. Im April 2002 wussten die Vereinigten Staaten von einem Putschversuch gegen die venezolanische Regierung und billigten diesen. In den 2010er Jahren finanzierten die Vereinigten Staaten zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich aktiv an regierungsfeindlichen Protesten beteiligten, insbesondere im Jahr 2014. Als die Regierung hart gegen die Proteste vorging, verhängten die
USA eine Reihe von Sanktionen. Im Jahr 2015 erklärte Präsident Barack Obama Venezuela zu einer „ungewöhnlichen und außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten“.
Im Jahr 2017 diskutierte Präsident Trump bei einem Abendessen mit lateinamerikanischen Staats- und Regierungschefs am Rande der UN-Generalversammlung offen die Option einer Invasion der USA in Venezuela, um die Regierung zu stürzen. Von 2017 bis 2020 verhängten die USA umfassende Sanktionen gegen die staatliche Ölgesellschaft. Die Ölproduktion sank von 2016 bis 2020 um 75 Prozent, und das reale Pro-Kopf-BIP (KKP) ging um 62 Prozent zurück.
Die UN-Generalversammlung hat wiederholt mit überwältigender Mehrheit gegen solche einseitigen Zwangsmaßnahmen gestimmt. Nach internationalem Recht ist nur der Sicherheitsrat befugt, solche Sanktionen zu verhängen.
Am 23. Januar 2019 erkannten die Vereinigten Staaten Juan Guaidó einseitig als „Interimspräsidenten“ Venezuelas an und froren am 28. Januar 2019 venezolanische Staatsvermögen im Ausland in Höhe von rund 7 Milliarden US-Dollar ein und übertrugen Guaidó die Verfügungsgewalt über bestimmte Vermögenswerte. Diese Maßnahmen sind Teil der seit mehr als zwei Jahrzehnten andauernden Bemühungen der Vereinigten Staaten um einen Regimewechsel.
Jüngste globale Eskalation der Vereinigten Staaten
Im vergangenen Jahr haben die Vereinigten Staaten Bombenangriffe in sieben Ländern durchgeführt, von denen keiner vom Sicherheitsrat genehmigt wurde und keiner im Rahmen der Charta als rechtmäßige Selbstverteidigung durchgeführt wurde. Zu den Zielstaaten gehören Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Jemen und nun auch Venezuela.
Im vergangenen Monat hat Präsident Trump direkte Drohungen gegen mindestens sechs UN- Mitgliedstaaten ausgesprochen, darunter Kolumbien, Dänemark, Iran, Mexiko, Nigeria und natürlich Venezuela. Diese Drohungen sind in Anhang I dieser Erklärung zusammengefasst.
….“
Aus den von Prof. Sachs vorgelegten Fakten geht hervor, dass die Planungen für den Überfall auf Venezuela unter anderem auch unter Obamas Präsidentschaft weitergeführt worden sind.
Es ist folglich ein Trugschluss anzunehmen, dass die völlige Entmenschlichung und Brutalisierung in der Politik der USA eine Einzelleistung Trumps sei. Vielmehr zieht sie sich durch alle Präsidentschaften, völlig egal, welcher Partei diese Präsidenten zugeordnet werden.
Malte Fröhlich










