Erinnerung an unsere Veranstaltung am kommenden Sonntag,
28. Januar, 16 Uhr

Vortrag von Diana Gring zur Erforschung der
Geschichte von Kindern in Bergen-Belsen
 

Heinrich Grosse 21. Mai 1941 – 9. Januar 2018

 

Völlig unerwartet ist in der vergangenen Woche Heinrich Grosse gestorben. Für das Antikriegshaus war Heinrich Grosse über viele Jahre ein kompetenter Begleiter, wenn es um das Wirken von Martin Luther King ging. So wäre er auch in diesem Jahr der erste Ansprechpartner gewesen für eine aktuelle Würdigung des berühmten Bürgerrechtlers anlässlich des 50. Jahrestages seiner Ermordung am 4. April. Der letzte Vortrag von Heinrich Grosse im August 2014, gewohnt kenntnisreich und verschiedene Aspekte erhellend, ist uns noch lebhaft in Erinnerung. Unvorstellbar, dass kein weiterer hinzukommen wird. Unverzichtbar für die Arbeit im Antikriegshaus waren auch die Arbeiten zur Geschichte der hannoverschen Landeskirche, die Heinrich Grosse geschrieben und herausgegeben hat.

Ein ausführlicher Nachruf auf Heinrich Grosse, verfasst von Hans-Jürgen Benedict und Martin Cordes, an dieser Stelle

AGDF zeigt sich von Sondierungsergebnissen „enttäuscht"

Enttäuscht zeigt sich die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden von den bisherigen Ergebnissen der Sondierungsverhandlungen von CDU, CSU und SPD für eine neue Große Koalition. Der Friedensverband vermisst in dem Papier, dass die drei Parteien vorgelegt haben, deutliche Ansätze für eine zivile Friedenspolitik. Auch werde die Abschottungspolitik der EU weiter unterstützt, bei den Rüstungsexporten gebe es zudem nur halbherzige Ansätze. „Hoffentlich wird dies in möglichen Koalitionsverhandlungen noch geändert, ansonsten sind das keine guten Perspektiven für einen deutsche Friedenspolitik", so Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer. mehr

Seminar mit u.a. Elvin Hülser („Populismus - die antidemokratische Versuchung“) und Maik Bischoff am 19./20. Januar 2018 im Stephanstift - Anmeldung noch möglich

Das Thema Populismus ist vielfach in der öffentlichen Diskussion. Besonders nach dem Einzug der AfD in den deutschen Bundestag als drittstärkste Partei ist deutlich, dass ein Umgang mit populistischen Standpunkten gefunden werden muss Ebenso fordern parteilich nicht gebundene rechts- oder linkspopulistische Positionen und Gruppierungen zum Handeln heraus.
Auch innerhalb der Kirche und innerhalb der christlichen Gemeinden muss damit umgegangen werden.. mehr

Hohe Auszeichnung:

Bundesverdienstkreuz für AMICA-Vorsitzende Dr. Gabriele Michel

Die Vorstandsvorsitzende von AMICA e.V., Frau Dr. Gabriele Michel, wurde am 4. Oktober im Schloss Bellevue von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Sie erhielt diese Ehrung für ihr langjähriges Engagement für Menschenrechte und ihren ehrenamtlichen Einsatz für psychosoziale Unterstützung von Frauen und Mädchen, die in Krisen- und Kriegsgebieten leben.

Ihr Ehrenamt führte sie in die Welt hinaus: Für AMICA e.V. bereiste Gabriele Michel Libyen, die besetzten palästinensischen Gebiete, Jordanien und Ägypten. Seit 1995 ist sie ehrenamtlich bei AMICA e.V. aktiv. 2009 wurde sie in den Vorstand gewählt, in dem sie seit 2013 den Vorsitz innehat. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen erfolgt nach dem Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“, in vielen Ländern wurden Beratungsstellen für Frauen und Mädchen mit traumatischen Erfahrungen aufgebaut. Als Journalistin nutzt Gabriele Michel zudem ihre Kontakte zu den Medien, um beharrlich auf die oft schwierige Lage von Frauen in vielen Kriegs- und Krisenregionen hinzuweisen.

AMICA e.V. hat 2016 den Friedenspreis „Sievershäuser Ermutigung“ erhalten. Wir freuen uns, dass dieser Auszeichnung jetzt eine weitere gefolgt ist.

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