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  • Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e. V.
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Ankündigungen

Sievershäuser Ermutigung

Öffnungszeiten Doku

Di und Fr: 10 - 17 Uhr
Sa: 15 - 17 Uhr

und nach Vereinbarung

Bankverbindung für Spenden

Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
IBAN: DE13520604100000006076
BIC: GENODEF1EK1
Inh.: KKA Burgdorfer Land
Zweck: Dokumentationsstätte

Jugendliche werden Friedensstifter

Konzert des Berlin Guitar Ensemble PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 26. August 2014 um 09:17 Uhr

Moderne Gitarrenmusik in der St. Martinskirche Sievershausen am
Mittwoch, 27. August um 19 Uhr

14 Musiker und Musikerinnen werden mit ihren im New Standard Tuning gestimmten halbakkustischen Gitarren wie im vergangenen Jahr für ein eindrucksvolles Klangerlebnis in der altehrwürdigen tausendjährigen Kirche sorgen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. August 2014 um 09:42 Uhr
 
Martin Luther King - ein unbequemer Held PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 26. August 2014 um 09:06 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Grosse am Freitag, 29. August 2014
um 19 Uhr im Antikriegshaus

Vor 50 Jahren wurde Martin Luther King, der in diesem Jahr 85 Jahre alt geworden wäre, für sein Engagement gegen Rassismus und Krieg, für eine gerechte Gesellschaft, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Angesichts der aktuellen Ereignisse in St. Louis und an anderen Orten der USA gewinnt der Blick auf dieses Engagement eine beklemmende Aktualität.

Im Zentrum der öffentlichen Erinnerung an Martin Luther King steht meist der begeisternde Redner mit seiner Vision „Ich habe einen Traum“ und seinem Eintreten für Gewaltfreiheit als führender Kopf des Civil Rights Movement, der Bürgerrechtsbewegung, die schließlich die Aufhebung der Rassentrennung erkämpfte.

Bei dieser Sicht auf den Nobelpreisträger wird der „radikale“ Martin Luther King, der zum Kampf gegen die „drei zusammenhängenden Übel von Rassismus, Armut und Krieg“ aufrief, ausgeblendet. An diesen „unbequemen Helden“, der in seinen letzten Lebensjahren von vielen scharf kritisiert und bekämpft wurde, möchte Heinrich Grosse in seinem Vortrag erinnern. Der Referent hat Martin Luther King in den 60er Jahren selbst erlebt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. August 2014 um 08:57 Uhr
 
Zivil statt militärisch Frieden ermöglichen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 29. Juli 2014 um 15:28 Uhr

Am Freitag vergangener Woche berichtete im Antikriegshaus Sievershausen Agnes Sander über ihre Arbeit als Friedensfachkraft in Kamerun. Sie hat sich dort von 2010 bis 2013 vor allem mit dem Thema Gewaltprävention bei Jugendlichen befasst. Auch wenn Kamerun nicht zu den aktuellen Brennpunkten in der Welt zählt, ist eine präventive Arbeit sinnvoll, damit Konflikte nicht in gewalttätige Auseinandersetzungen eskalieren. Kamerun hat eine sehr junge Bevölkerung, mehr als 50% der Menschen dort sind unter 18 Jahre alt. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, viele junge Leute, gerade die gut ausgebildeten, wollen daher emigrieren. Die Unzufriedenheit im Land kann jederzeit zu Unruhen führen, der letzte Aufstand 2008 wurde blutig niedergeschlagen.

Frau Sander stellte ihre Arbeit in den größeren Kontext der zivilen Konfliktbearbeitung, der sich zahlreiche NGOs in der ganzen Welt widmen. Unter dem Motto „zivil statt militärisch“ wird dabei von den Regierungen gefordert, der zivilen Komponente der Konfliktbearbeitung einen größeren Stellenwert zuzumessen, was sich auch in der finanziellen Ausstattung zeigen muss. So wurden in Deutschland zwischen 1999 und 2013 für Militäreinsätze im Ausland 32,5 Mrd. € ausgegeben, während für den zivilen Friedensdienst nur 0,25 Mrd € zur Verfügung standen. Die Strukturen für den zivilen Friedensdienst sind in Deutschland durchaus vorhanden, aber sie müssen gestärkt werden, so dass eine „Kultur der Prävention“ (Kofi Annan) entstehen kann.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juli 2014 um 15:37 Uhr
 
Zivil statt militärisch - Raum für Frieden schaffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 10. Juli 2014 um 08:39 Uhr

Freitag, 18. Juli 2014, 19.00 Uhr

Agnes Sander, Friedensfachkraft, berichtet über gewaltfreie Krisenprävention in Afrika

Agnes Sander hat von 2010 bis 2013 als Friedensfachkraft beim protestantischen Kirchenrat in Kamerun gearbeitet. Sie hat sich vor allem mit den Themen Krisen- und Gewaltprävention bei Jugendlichen befasst. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitet sie als Bildungsreferentin im Projekt „zivil statt militärisch“.

Seit 2010 gibt es in dem zentralafrikanischen Land Kamerun das Programm „Ziviler Friedensdienst“ (ZFD). Kamerun ist kein Land mit bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen, dennoch haben latente Spannungen, Verstöße gegen Menschenrechte und fehlende Rechtsstaatlichkeit 2008 zu blutigen Jugendunruhen geführt. Der zivile Friedensdienst in Kamerun befasst sich vor allem mit der Situation von Jugendlichen, die zum einen wichtige Akteure für Frieden sind, zum anderen aber auch das Pulverfass schnell zur Explosion bringen können.

Mit dem Projekt „Zivil statt militärisch“ sollen die Möglichkeiten und auch Grenzen der zivilen Konfliktbearbeitung bekannt gemacht und die friedenspolitische und -ethische Debatte unterstützt werden. Es ist ein Best-Practice Projekt der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, wird getragen von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden und wird in enger Zusammenarbeit mit der Ev. Kirche in Mitteldeutschland, der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sowie dem Friedenskreis Halle durchgeführt.

Das Projekt wird gefördert von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Juli 2014 um 09:01 Uhr
 
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