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  • Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e. V.
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Sievershäuser Ermutigung

Öffnungszeiten Doku

Di und Fr: 10 - 17 Uhr
Sa: 15 - 17 Uhr

und nach Vereinbarung

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Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
IBAN: DE13520604100000006076
BIC: GENODEF1EK1
Inh.: KKA Burgdorfer Land
Zweck: Dokumentationsstätte

Jugendliche werden Friedensstifter

Zivil statt militärisch - Raum für Frieden schaffen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 10. Juli 2014 um 08:39 Uhr

Freitag, 18. Juli 2014, 19.00 Uhr

Agnes Sander, Friedensfachkraft, berichtet über gewaltfreie Krisenprävention in Afrika

Agnes Sander hat von 2010 bis 2013 als Friedensfachkraft beim protestantischen Kirchenrat in Kamerun gearbeitet. Sie hat sich vor allem mit den Themen Krisen- und Gewaltprävention bei Jugendlichen befasst. Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitet sie als Bildungsreferentin im Projekt „zivil statt militärisch“.

Seit 2010 gibt es in dem zentralafrikanischen Land Kamerun das Programm „Ziviler Friedensdienst“ (ZFD). Kamerun ist kein Land mit bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen, dennoch haben latente Spannungen, Verstöße gegen Menschenrechte und fehlende Rechtsstaatlichkeit 2008 zu blutigen Jugendunruhen geführt. Der zivile Friedensdienst in Kamerun befasst sich vor allem mit der Situation von Jugendlichen, die zum einen wichtige Akteure für Frieden sind, zum anderen aber auch das Pulverfass schnell zur Explosion bringen können.

Mit dem Projekt „Zivil statt militärisch“ sollen die Möglichkeiten und auch Grenzen der zivilen Konfliktbearbeitung bekannt gemacht und die friedenspolitische und -ethische Debatte unterstützt werden. Es ist ein Best-Practice Projekt der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, wird getragen von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden und wird in enger Zusammenarbeit mit der Ev. Kirche in Mitteldeutschland, der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers sowie dem Friedenskreis Halle durchgeführt.

Das Projekt wird gefördert von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. Juli 2014 um 09:01 Uhr
 
Fukushima 360º PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 16. Juni 2014 um 10:47 Uhr

Das atomgespaltene Leben der Menschen von Fukushima
Vortrag von Alexander Neureuter (Umweltjournalist) am 27. Juni um 19:00 im Antikriegshaus

Langsam aber sicher gerät die Atomkatastrophe von Fukushima in Vergessenheit und es verbreitet sich der trügerische Eindruck, dass alles nur „halb so schlimm“ war, die Situation unter Kontrolle ist und sich das Leben der betroffenen Menschen wieder weitgehend normalisiert hat.

Doch wie sieht es heute aus in der Region um Fukushima - drei Jahre nach der größten Atomkatastrophe in der Geschichte der Menschheit? Wie hat die dreifache Reaktorkernschmelze den Alltag und das Leben der Menschen in Japan verändert?
Der deutsche Umwelt-Fotojournalist Alexander Neureuter, der im Jahr 2011 auch zehn Tage lang in der evakuierten Sperrzone von Tschernobyl recherchiert hat, begibt sich auf Spurensuche. Er blickt hinter die Kulissen des medialen Schweigens und erzählt anhand von 40 unterschiedlichen Personen und ihren Schicksalen davon, welche tief greifenden und unumkehrbaren Veränderungen der Atomunfall gebracht hat. 
Neureuter zeigt die Herausforderungen und Schwierigkeiten im alltäglichen Leben, berichtet über Verzweiflung und Hoffnung, teilt die Träume auf eine bessere Zukunft und wird Zeuge vom herausragenden Engagement einzelner Menschen. Und er beschreibt die Skrupellosigkeit eines alteingesessenen Systems aus Ärzten, Beamten, Politikern, Medien, organisierter Kriminalität und Industrieunternehmen, für die ein einzelnes Menschenschicksal nicht sehr viel zählt. 
Mit Fakten und Informationen aus erster Hand widmet sich dieser Vortrag der Frage, ab welchem Punkt die Risiken einer Technologie gesellschaftlich, wirtschaftlich und ethisch untragbar werden.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Juni 2014 um 11:05 Uhr
 
Ausstellung bis zum 12. Juli PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 16. Juni 2014 um 13:53 Uhr

Die Ausstellung über die Arbeit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte ist noch bis 12. Juli (mit Ausnahme 21. und 27. Juni) zu den gewohnten Öffnungszeiten im Antikriegshaus zu sehen. Anhand von fünf Beispielen wird die Arbeit und das persönliche Schicksale der Stiftungsgäste geschildert.

 
Aktueller Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte im Antikriegshaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 27. Mai 2014 um 15:06 Uhr
Zur Eröffnung der Ausstellung „5x Hamburg und zurück“ über die Arbeit der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte war mit Asif Mohuiddin aus Bangladesch, einer der aktuellen Gäste der Stiftung, im Antikriegshaus zu Gast und berichtete von seinem lebensgefährlichen Einsatz für Religionsfreiheit. Im Wortsinne bedeutet 'Religionsfreiheit' für Mohuiddin auch das Recht, keiner Religion anzugehören, im säkular verfassten Staat eigentlich eine Selbstverständlichkeit. In Bangladesch, wo der politische Einfluss islamistischer Organisationen weitaus größer ist, als es deren Mitgliederzahl vermuten lässt, ist es eine lebensgefährliche Aktivität, sich per Blog oder mit anderweitig für derlei Rechte einzusetzen. Denn mehr als die Bedrohung durch eine hohe Haftstrafe war es ein um Haaresbreite überlebter Überfall durch religiöse Fanatiker Anfang des vergangenen Jahres, der ein vorübergehendes Verlassen des Landes ratsam erscheinen ließ. Dank der Unterstützung durch amnesty international und der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte lebt Asif Mohuiddin nun für ein Jahr in Hamburg.
Ein wesentliches Anliegen ist Mohuiddin die Entwicklung des Bildungswesens in Bangladesch, das seiner Meinung nach unter der Dominanz der Koranschulen leidet. Ein weiterer Bildungshorizont und bessere Erziehung sei maßgeblich für den Grad der gesellschaftlichen Anerkennung allgemeiner Menschenrechte, sagte Asif Mohuiddin.
Natürlich konnte in der Aussprache das Thema Kleidungsproduktion, mit dem Bangladesch hierzulande in erster Linie in Verbindung steht, nicht außen vor bleiben. Asif Mohuiddin sprach sich eindeutig gegen einen Boykott der Textilerzeugnisse aus, da ein Wegfall dieses Wirtschaftsbereiches das Land in den Abgrund stürzen würde. Außerdem sind unzählige Frauen und deren Familien von diesem Einkommen, sei es auch gering und ungerecht, abhängig. Gleichwohl sprachen sich Mohuiddin und der als Übersetzer fungierende amnesty-Experte Bernhard Hertlein (rechts) dafür aus, sich beim Kauf von Kleidung aus Bangladesch nach den Bedingungen zu erkundigen, unter denen diese produziert wurden.


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Mai 2014 um 15:13 Uhr
 
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