Freitag, 25. Mai 2018, 19.30 Uhr
Im Gespräch: Lutz Krügener, Referent für Friedensarbeit der ev.-luth. Landeskirche Hannovers
und Berndt Waltje, Vorsitzender des Antikriegshauses
In einer neuen, lockeren Gesprächsreihe bittet das Antikriegshaus Mitstreiter*innen und Politiker*innen auf das Podium, um sich mit ihnen über wichtige Themen in der Friedensarbeit auszutauschen und evtl. auch Anregungen für die konkrete Arbeit zu bekommen. Über allem werden die Bezugspunkte „Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“ stehen. 

Weiterlesen: Im Gespräch

Evangelische Friedensarbeit würdigt Versöhnungsarbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Die evangelische Friedensarbeit hat den Einsatz der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für die Versöhnung und die Verständigung zwischen den Völkern und Religionen in der Welt gewürdigt. Die Friedensorganisation wird in diesem 60 Jahre alt und feiert dies an diesem Wochenende in Berlin.  Mehr...

Nicht mit den Taliban auf die Yogamatte

„Nicht immer gleich Ultima Ratio, das letzte Mittel – 99 Schritte zum Frieden. Zivile Wege zum Frieden! Wie geht das?“ ist eine Podiumsdiskussion am Mittwoch, 30. Mai in Hannover überschrieben. Die Friedensarbeit der Hannoverschen Landeskirche und die Militärseelsorge in der Landeshauptstadt laden zunächst auf 18 Uhr zum Podiumsgespräch der ausgewiesenen Fachleute aus Politik, Militär und Friedensarbeit in das Haus kirchlicher Dienste, Archivstr. 3, ein. Um 19.15 Uhr soll die Debatte zu einem Publikumsgespräch erweitert werden und ab 20 Uhr folgen freie Gespräche bei Getränken und Imbiss.

Zu dieser kontroversen Diskussion schreiben die Veranstalter: „Internationale Krisen werden fast  ausschließlich als Kriegsschauplätze zur Kenntnis genommen. Die ,Zivilen Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung in internationalen Krisen’ werden immer mal wieder benannt. Aber was ist damit eigentlich genau gemeint? Geht es polemisch darum, ,sich mit den Taliban auf die Yogamatte zu setzen’? - Gewiss nicht; aber was gibt es an professionellen Ansätzen? Was sind die Möglichkeiten der Diplomatie, der UN, OSCE, der Friedensfachkräfte, und vieles mehr? Ist eine zivil–militärische Zusammenarbeit möglich und sinnvoll? Wer entscheidet über welche Einsätze und welche Mittel werden zur Verfügung gestellt?“

Es diskutieren, moderiert vom früheren Auslandsbischof Martin Schindehütte:

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer war Mitglied im Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln und stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung. Als ordentliches Mitglied arbeitete sie im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe mit.

Jochen Neumann ist Geschäftsführer der „Kurve Wustrow“, einer Bildungs- und Begegnungsstelle für Gewaltfreie Aktion und Entsendeorganisation für den „Zivilen Friedensdienst“. 

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 Näh-Café im Antikriegshaus am 19. Mai

Generationenübergreifend miteinander Spaß haben, kreativ sein und sich bei Bedarf und nach Möglichkeit gegenseitig unterstützen: Unter diesem Motto hatte das Antikriegshaus Sievershausen - ergänzend zum offenen Dorftreff - bereits einmal im März zum Näh-Café eingeladen. Nach dem Erfolg dieses ersten Treffens mit dem Nähen von Figurenkissen soll nun ein weiteres Näh-Projekt am 19. Mai von 15.00 bis 18.00 Uhr unter dem Motto ‚Taschen‘ realisiert werden können. Bei Getränken und Keksen bleibt bestimmt auch wieder Zeit für Erfahrungs- und Ideenaustausch.

Dieses Angebot richtet sich an Ungeübte und Fortgeschrittene auch aus benachbarten Dörfern, Kinder ab 12 Jahre können in Begleitung Erwachsener hieran ebenfalls teilnehmen.

Es wird darum gebeten, falls möglich, eine eigene Nähmaschine sowie Material zum Nähen mitzubringen. Ein paar Nähmaschinen können – Dank Spenden – vor Ort zur Verfügung gestellt werden. Gegen eine kleine Spende kann auch vorhandenes Material genutzt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Da nur eine begrenzte TN-Zahl möglich ist, wird um eine Anmeldung gebeten (hierfür wichtige Angaben: Name und Tel.-Nr. und ob eine Nähmaschine selber mitgebracht wird).

Bei Fragen und zwecks Anmeldung bitte im Büro des Antikriegshauses bei Angelika Schmidt melden: telefonisch unter 05175/5738  oder 0157-51959158 sowie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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