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  • Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e. V.
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Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht

Nagelkreuzandachten in der St.Martinskirche

Freitag, 22. Mai, 18 Uhr

Freitag, 12. Juni, 18 Uhr

Ankündigungen

NOEVENTS

Öffnungszeiten Doku

Di und Fr: 10 - 17 Uhr
Sa: 15 - 17 Uhr

und nach Vereinbarung

Bankverbindung für Spenden

Evangelische Bank eG
IBAN: DE13520604100000006076
BIC: GENODEF1EK1
Inh.: KKA Burgdorfer Land
Zweck: Dokumentationsstätte

Jugendliche werden Friedensstifter

Friedenszentrum trifft Friedenszentrum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, den 27. Juni 2015 um 13:01 Uhr

Pastor  Kasta Dip, Direktor des India Peace Centre, zu Besuch im Antikriegshaus.

Pastor Kasta Dip nahm anlässlich seines Deutschlandbesuches zum 40 Jahre-Jubiläum des Evangelischen Missionswerk Hamburg die Gelegenheit wahr, dem Antikriegshaus Sievershausen einen Besuch abzustatten. In Begleitung von Oberkirchenrat der EKD Paul Oppenheim, Vertreter der Weltgemeinschaft reformierter Kirchen, ließ er sich von der Präsidentin des Antikriegshauses, Gisela Fähndrich, von der vielfältigen Arbeit im Antikriegshaus berichten. Bei seinem Bericht über die Aufgaben des India Peace Centres wurden Unterschiede der Schwerpunkte, aber auch Gemeinsamkeiten deutlich. Das India Peace Centre wurde von den christlichen Kirchen in Indien 1988 gegründet. In den friedenspädagogischen Kursen und Projekten, besonders für junge Menschen, geht es um das Zusammenleben unterschiedlichster Ethnien, Religionen, Kulturen, um die sozialen Ungerechtigkeiten durch Kastenwesen und Armut in Indien, um die Fragen der Rechte für Frauen und vieles mehr.

Pastor Dip war besonders beeindruckt, dass die Aufgaben im Antikriegshaus ehrenamtlich wahrgenommen werden.

v.l.: OKR Paul Oppenheim, Gisela Fähndrich (Sup.‘n i.R.), Pastor Kasta Dip

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 27. Juni 2015 um 13:46 Uhr
 
Stimme der Pazifisten und Querdenker nicht an den Rand drängen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 10. Juni 2015 um 10:43 Uhr

Pressemitteilung der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD

Beim Deutschen Evangelischen Kirchentag darf nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit die Beschäftigung mit Friedensfragen und Friedenstheologie nicht in den Hintergrund treten.

Im Gegenteil müsse das Thema Frieden künftig wieder eine zentrale Rolle bei den Kirchentagen spielen. mehr ...

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Juni 2015 um 13:23 Uhr
 
Menschenrechtsaktivist Kamal Khan aus Pakistan im Antikriegshaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 08. Juni 2015 um 10:54 Uhr

Freitag, 12. Juni, 19 Uhr

Der  junge Pakistani Kamal Khan ist seit Ende vergangenen Jahres Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte und wird über die aktuelle Lage der Menschenrechte in der asiatischen Krisenregion berichten.

Fast täglich erreichen uns von dort Nachrichten über Verbrechen islamistischer Terrorgruppen oder schwere Menschenrechtsverletzungen durch Militär und Geheimdienste. Immer wieder betroffen ist auch die Provinz Turbat Baluchistan. Dort im Auftrag der pakistanischen Menschenrechtskommission (HRCP) die Lage zu ermitteln, war seit 2008 die Aufgabe von Kamal Khan. Unterstützt auch von der Internationalen Kommission der Juristen (ICJ), dokumentierte er Angriffe auf Frauen und Bildungseinrichtungen, Mitglieder religiöser oder ethnischer Minderheiten sowie Menschenrechtsaktivisten und Journalisten. Mit seiner Arbeit, die auch die Suche nach vielen vermutlich von Militär und Geheimdiensten Entführten und längst wohl Ermordeten einschloss, machte er sich zum Feind staatlicher Institutionen wie auch islamistischer Gruppierungen. Das Fass zum Überlaufen brachte schließlich sein Bericht über die Vergewaltigung und Folterung einer jungen Frau. Sowohl der Täter als auch die Familie des Opfers bedrohten ihn mit dem Tod. Einem Anschlag konnte er nur knapp entkommen. Selbst sein Arbeitgeber, der pakistanische Menschenrechtsbeauftragte, konnte ihn nicht schützen. Weil ihm auch die Sicherheitsorgane adäquaten Schutz verweigerten, musste er sein Land fluchtartig verlassen. In Hamburg genießt es der junge mutige Mann, zum ersten Mal seit Jahren wieder ungefährdet durch die Straßen gehen zu können. Dennoch begreift Kamal Khan die Einladung der Stiftung nicht als politische Auszeit. Sein Ziel ist eine enge Verknüpfung mit deutschen Menschenrechtsorganisationen, aber auch der Austausch mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung.

Für Sievershausen ist die Veranstaltung von besonderem Interesse, da zur Zeit mehrere Flüchtlinge aus Pakistan in Sievershausen leben. Die sechs jungen Männer, deren Fluchtgründe anhand des Berichtes von Kamal Khan noch einmal deutlich gemacht werden können, wohnen in der umgebauten Lehrerwohnung der alten Kirchschule von Sievershausen und werden bei der Veranstaltung anwesend sein. Auch die UnterstützerInnengruppe, die sich im Dorf gebildet hat, wird sich vorstellen. Die Übersetzung des in englisch gehaltenen Vortrags übernimmt die vormalige Sievershäuser Pastorin Johanna Friedlein.

Um in der z. Zt. schwierigen Verkehrslage unseren aus Hamburg anreisenden Gästen die Rückfahrt zu erleichtern, beginnt die Veranstaltung bereits um 19 Uhr und nicht, wie bereits an einigen Stellen  angekündigt, zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr.

Unterstützt durch die

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. Juni 2015 um 11:17 Uhr
 
Friedenschancen in Zeiten der Eskalation? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 13:30 Uhr

Der Nahe und Mittlere Osten im Umbruch

Vortrag im Antikriegshaus am 29. Mai

Dr. Margret Johannsen (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg - Zentrum für EUropäische Friedens- und Sicherheitsstudien ZEUS)

Am Freitag, 29. Mai um 19 Uhr kommt die Hamburger Friedensforscherin Dr. Margret Johannsen ein weiteres Mal zu einem Vortrag nach Sievershausen.

Der Nahe und Mittlere Osten bleibt ein Pulverfass. Viele der aktuellen Konflikte finden hier statt: Die Folgen des arabischen Frühlings in Syrien, wo Assad sich entgegen aller Voraussagen immer noch an der Macht hält, die Millionen von Flüchtlingen, die die Aufnahmekapazitäten der Nachbarländer längst übersteigen, der Kampf der Kurden um einen eigenen Staat,  das Vordringen des IS-Terrorregimes in Syrien und im Irak mit dem daraus resultierenden zum erneuten Eingreifen der USA, die Atomverhandlungen mit dem Iran, Waffenlieferungen des Westens an das autoritäre Regime in Saudi-Arabien. Und mittendrin die immer wieder aufflammende Gewalt in Israel und Palästina, ein Konflikt, der zentrale Bedeutung für die gesamte Region hat und der nach bald 70 Jahren immer noch einer Lösung harrt.

Halbherzige Friedensverhandlungen, umstrittener israelischer Siedlungsbau in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes, die Bemühungen der Palästinensischen Autonomiebehörde um einen eigenen Staat, die erste Erfolge in der westlichen Welt zeigen, die fast schon regelmäßig zu nennenden Gaza-Invasionen als Reaktion auf die Angriffe der HAMAS, ein israelischer Ministerpräsident, der hier als absoluter Hardliner gilt und in der kürzlich erfolgten Wahl eine Mehrheit für seine Politik bekam – und all diese Brandherde verwoben mit Religion. Das Ursprungsland der drei monotheistischen Religionen ist wahrlich kein Hort des Friedens. Vielmehr besteht die Gefahr, dass dieser Konflikt bald wieder in einen heißen Krieg mündet.

Wir haben zu diesem aktuellen Themenkreis mit Margret Johannsen eine ausgewiesenen Nahost-Expertin eingeladen,, die sich aktuell im Rahmen eines ZEUS-Projektes (s.o.) mit den Auswirkungen der Machtverschiebungen im Nahen Osten auf das palästinensische Staatsprojekt befasst. Sie war erstmals 2004 im Antikriegshaus zu Gast. Wir wollen hören und diskutieren, wie sie die Entwicklung bewertet, aber wir wollen auch das Augenmerk richten auf Strömungen, die zu Hoffnung Anlass geben und nach den Potentialen für eine friedliche Konfliktlösung suchen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 13:46 Uhr
 
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