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  • Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e. V.
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Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht

Nagelkreuzandachten in der St.Martinskirche

Freitag, 22. Mai, 18 Uhr

Freitag, 12. Juni, 18 Uhr

Ankündigungen

NOEVENTS

Öffnungszeiten Doku

Di und Fr: 10 - 17 Uhr
Sa: 15 - 17 Uhr

und nach Vereinbarung

Bankverbindung für Spenden

Evangelische Bank eG
IBAN: DE13520604100000006076
BIC: GENODEF1EK1
Inh.: KKA Burgdorfer Land
Zweck: Dokumentationsstätte

Jugendliche werden Friedensstifter

Friedenschancen in Zeiten der Eskalation? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 13:30 Uhr

Der Nahe und Mittlere Osten im Umbruch

Vortrag im Antikriegshaus am 29. Mai

Dr. Margret Johannsen (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik Hamburg - Zentrum für EUropäische Friedens- und Sicherheitsstudien ZEUS)

Am Freitag, 29. Mai um 19 Uhr kommt die Hamburger Friedensforscherin Dr. Margret Johannsen ein weiteres Mal zu einem Vortrag nach Sievershausen.

Der Nahe und Mittlere Osten bleibt ein Pulverfass. Viele der aktuellen Konflikte finden hier statt: Die Folgen des arabischen Frühlings in Syrien, wo Assad sich entgegen aller Voraussagen immer noch an der Macht hält, die Millionen von Flüchtlingen, die die Aufnahmekapazitäten der Nachbarländer längst übersteigen, der Kampf der Kurden um einen eigenen Staat,  das Vordringen des IS-Terrorregimes in Syrien und im Irak mit dem daraus resultierenden zum erneuten Eingreifen der USA, die Atomverhandlungen mit dem Iran, Waffenlieferungen des Westens an das autoritäre Regime in Saudi-Arabien. Und mittendrin die immer wieder aufflammende Gewalt in Israel und Palästina, ein Konflikt, der zentrale Bedeutung für die gesamte Region hat und der nach bald 70 Jahren immer noch einer Lösung harrt.

Halbherzige Friedensverhandlungen, umstrittener israelischer Siedlungsbau in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes, die Bemühungen der Palästinensischen Autonomiebehörde um einen eigenen Staat, die erste Erfolge in der westlichen Welt zeigen, die fast schon regelmäßig zu nennenden Gaza-Invasionen als Reaktion auf die Angriffe der HAMAS, ein israelischer Ministerpräsident, der hier als absoluter Hardliner gilt und in der kürzlich erfolgten Wahl eine Mehrheit für seine Politik bekam – und all diese Brandherde verwoben mit Religion. Das Ursprungsland der drei monotheistischen Religionen ist wahrlich kein Hort des Friedens. Vielmehr besteht die Gefahr, dass dieser Konflikt bald wieder in einen heißen Krieg mündet.

Wir haben zu diesem aktuellen Themenkreis mit Margret Johannsen eine ausgewiesenen Nahost-Expertin eingeladen,, die sich aktuell im Rahmen eines ZEUS-Projektes (s.o.) mit den Auswirkungen der Machtverschiebungen im Nahen Osten auf das palästinensische Staatsprojekt befasst. Sie war erstmals 2004 im Antikriegshaus zu Gast. Wir wollen hören und diskutieren, wie sie die Entwicklung bewertet, aber wir wollen auch das Augenmerk richten auf Strömungen, die zu Hoffnung Anlass geben und nach den Potentialen für eine friedliche Konfliktlösung suchen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 13:46 Uhr
 
Bericht von Thomas Böger über den Ringelnatterrotweinabend PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 15. Mai 2015 um 10:05 Uhr

Von der Tragik eines Briefmark-Lebens

Bericht über den Ringelnatterrotweinabend im Anzeiger für Lehrte und Sehnde am 12. Mai 2015

Sievershausen. Was ist die Tragik des Lebens? Wenn ein männlicher Briefmark von einer Prinzessin beleckt wird, sich in sie verliebt, dann aber per Post verschickt wird. Es sind diese kurzen, Aphorismen ähnelnden und gern auch absurden Gedichte, die Joachim Ringelnatz berühmt gemacht haben. Und deshalb durfte der Briefmark auch nicht fehlen in der Lesung des Literarischen Quintetts – in diesem Fall auf ein Quartett reduziert – im Antikriegshaus. Genauso wenig wie die berühmten Ameisen, die von Hamburg nach Australien wollten, aber weise auf den letzten Teil der Reise verzichteten, als ihnen schon in Altona die Beine wehtaten. Doch Ringelnatz kann es auch ernsthaft, wie im Gedicht vom Schenken: „Schenke herzlich und frei. Schenke dabei, was in dir wohnt an Meinung, Geschmack und Humor“, fordert er seine Leser auf.

Klaus-Peter Großmann, Meike Holtmann, Christian Krause und Thomas Stolze servierten den rund 40 Zuhörern im Antikriegshaus nicht nur eine interessante Mischung aus „heiteren, ernsten und schmutzigen Gedichten“, wie Großmann frühzeitig warnte, sondern auch Rotwein. Denn Ringelnatz habe bei seinen Auftritten stets ein Glas davon auf dem Tisch stehen gehabt. Eher zum ernsteren Teil passten die melodischen, überwiegend sanften Lieder des Matthias-Witzig-Ensembles, das die Lesung mit Gitarre, Bass und Drums begleitete.

Doch zu seiner besten Form läuft der Dichter zweifellos in seinen humoristischen Werken auf. Dazu zählen unter anderem die Geschichten von Kuttel Daddeldu, von denen Großmann „Rotkäppchen“ vortrug. Darin vermischt der Autor zunächst souverän mehrere grimmsche Märchen: Rotkäppchen wird als Schneewittchen beschrieben, der Wolf gibt sich als Dornröschen aus. Und zum furiosen Finale lässt Ringelnatz die Großmutter sowohl Rotkäppchen als auch den Wolf und obendrein sogar noch den Jäger verspeisen.

Das Publikum fühlte sich gut unterhalten und bedankte sich mit ausgiebigem Beifall.

 
Ein Ringelnatterrotweinabend im Antikriegshaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 04. Mai 2015 um 15:08 Uhr

Das Literarische Quintett, unterstützt vom Matthias Witzig Ensemble, kommt am Sonntag, 10. Mai um 17 Uhr ins Antikriegshaus und liest aus den Gedichten, Geschichten und Aphorismen von Joachim Ringelnatz.

Wer kennt sie nicht: die Ameisen aus Hamburg, die nach Australien reisen wollten und auf der Chaussee bei Altona weise auf den letzten Teile der Reise verzichten.

Der Dichter und Kabarettist Joachim Ringelnatz (1883 -1934) liebte skurrile Wortspiele.

Seine Künstlerkarriere begann nach dem Ersten Weltkrieg, nachdem er sich in 35 Berufen erfolglos versucht hatte. Sein Markenzeichen war seine Hakennase und das Glas Rotwein, mit dem er auf den berühmtesten Bühnen Deutschlands auftrat. Außerdem besaß er eine außerordentliche schauspielerische Fähigkeit, womit er seine Texte begleitete. Die Zeitungen feierten ihn, bis 1933 seine Werke mit anderen großen deutschen Schriftstellern auf dem Berliner Opernplatz unter dem Gejohle von ausgewählten Studenten mit verleumderischen

Sprüchen verbrannt wurden. In den Augen der Nazis waren seine Texte literarischer Hochverrat.

Das Literarische Quartett mit Klaus-Peter Großmann, Annalena Pätzold, Thomas Stolze, Heiko Eichenberg und Christian Krause hatte dieses Programm vor rund 200 Zuhörern im letzten Jahr in Uetze vorgetragen und wird in diesem Jahr u.a. noch in Bad Nenndorf und in Hannover mit “Ringelnatz” auftreten.

Unterstützt werden die Vortragenden musikalisch von dem Matthias-Witzig-Ensemblemit Matthias Witzig (Gitarren, Gesang), Günter Kellmer (Kontrabass) und Michael Teichert (Perkussion). Die Gruppe trägt eigene Lieder vor.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Mai 2015 um 15:20 Uhr
 
Untragbar! Die Masche der Textilindutrie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 22. April 2015 um 08:11 Uhr

24. April, 19.30 Uhr: Podiumsgespräch mit Berndt Hinzmann (INKOTA), Conelia Koch (IG MEtall) und Prof. Ines Weller (Universität Bremen).

Eröffnung der Ausstellung von FEMNET e.V. "Ich mache Deine Kleidung!" - Portraits von 9 Näherinnen aus Bangladesch und Kambodscha

Erste Veranstaltung in unserer Reihe "Wie wollen wir leben?". Am Jahrestag der Katastrophe in der Textilfabrik Rana Plaza in Dakka, bei der mehr als 1000 Näherinnen starben, wollen wir die Kampagne für saubere Kleidung vorstellen, die sich weltweit für eine Verbesserng der Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einsetzt. Aber auch die bei der Textilproduktion auftretenden Umweltprobleme werden zur Sprache kommen. Letztlich soll die Veranstaltung deutlich machen, welchen Einfluss wir als Konsumierende haben, um mnehr Nachhaltigkeit in der gesamten Textilkette zu erreichen.

In der Ausstellung "Ich mache Deine Kleidung!" erzählen die neun Frauen selbstbewusst und mutig über ihren Arbeitsalltag und ihr Engagement als Gewerkschafterinnen. Sie alle kämpfen für Verbesserung der Arbeitsbedingungen für sich und für die gesamte Textilbranche. Die Ausstellung ist bis zum 8. Mai im Antikriegshaus zu sehen.

Unterstützt durch       

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. April 2015 um 11:06 Uhr
 
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