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  • Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e. V.
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Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht

Nagelkreuzandachten in der St.Martinskirche

Freitag, 20. Februar, 18:00 Uhr

Freitag, 6. März Weltgebetstag der Frauen

Freitag, 20. März, 18:00 Uhr

Ankündigungen

Öffnungszeiten Doku

Di und Fr: 10 - 17 Uhr
Sa: 15 - 17 Uhr

und nach Vereinbarung

Bankverbindung für Spenden

Evangelische Bank eG
IBAN: DE13520604100000006076
BIC: GENODEF1EK1
Inh.: KKA Burgdorfer Land
Zweck: Dokumentationsstätte

Jugendliche werden Friedensstifter

Wie wollen wir leben? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 02. März 2015 um 10:20 Uhr

Eine Veranstaltungsreihe im Antikriegshaus Sievershausen zur zukunftsfähigen Gesellschaft

Teil 1:  untragbar! - die Masche der Textilindustrie

Freitag, 24. April 2015  19:30

In einer Veranstaltungsreihe zur zukunftsfähigen Gesellschaft  möchte das Antikriegshaus Sievershausen verschiedene Initiativen vorstellen, die sich gegen den herrschenden, zerstörerischen Wirtschaftskurs der Industriestaaten wehren und ökologisch-soziale Aspekte in den Mittelpunkt stellen. Neben Vorträgen, die diese Initiativen in einen größeren Zusammenhang stellen und die Notwendigkeit von Veränderung aufzeigen, soll die Veranstaltungsreihe auch an Beispielen zeigen, wie der Anspruch auf Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft erfüllt werden kann.

Beginnen werden wir mit der Veranstaltung „untragbar! - die Masche der Textilindustrie“, die in einer Podiumsdiskussion die Kampagne für saubere Kleidung vorstellen wird.

Auf dem Podium:

Berndt Hinzmann, inkota, Berlin

Cornelia Koch, IG Metall

Prof. Dr. Ines Weller, Uni Bremen, Forschungszentrum Nachhaltigkeit

Die Veranstaltungsreihe "Wie wollen wir leben?" wird durchgeführt in Kooperation mit der

Arbeitsstelle Friedensarbeit innerhalb des Haus kirchlicher Dienste der Landeskirche Hannovers 

und der

Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

 
Ist die Energiewende noch zu retten? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 17. Februar 2015 um 11:56 Uhr

Im März 2011 explodierten die Atommeiler in Fukushima, im Juni 2011 wurde der zweite Atomausstieg in Deutschland im Parlament mit breiter Mehrheit beschlossen. Gleichzeitg wurden mehrere Gesetze zur Energiewende auf den Weg gebracht, die helfen sollen, den Ausbau der erneuerbaren Energien im nächsten Jahrzehnt voranzutreiben. Acht Atomkraftwerke wurden stillgelegt, die restlichen sollen bis 2022 folgen. Inzwischen sind über drei Jahre vergangen und die Energiewende ist immer noch ein Streitpunkt, bei dem vor allem mit der Sorge der Bevölkerung gespielt wird, ob Energie bezahlbar bleibt. Eon als eines der vier großen Energieunternehmen steckt in den roten Zahlen und will das Unternehmen aufteilen, geplante Stromtrassen wie Südlink lassen an vielen Orten Bürgerinitiativen entstehen, der zunehmende Einsatz von Kohle in der Energieproduktion sorgt für steigenden CO2-Ausstoß in Deutschland, die Erneuerbaren Energien sind gedeckelt worden. Auf der anderen Seite gilt Deutschland im Ausland oft noch als Musterland der Energiewende, gibt es die Hoffnung, wenn diese in Deutschland gelingt, dass sie als Erfolgsmodell weltweit angesehen und kopiert wird. Und über allem stehen die Mahnungen der Klimaforscher, dass schnell gehandelt werden muss, um die Klimaerwärmung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen.

Zeit also, um sich dieses komplexen Themas wieder einmal anzunehmen und einen Fachmann über den Stand der Dinge referieren zu lassen. Wir haben Dr. Michael Kopatz vom Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie dafür gewonnen, seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Klimapolitik des Wuppertal Instituts und jetziger Projektleiter der Forschungsgruppe "Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik". Von ihm wollen wir erfahren, wie weit die Energiewende gediehen ist, mit welchen Widerständen sie zu tun hat und welche vordringlichen Aufgaben auf Politik und Gesellschaft warten. Es sollen aber auch globale Fragen der nachhaltigen Energieversorgung zur Sprache kommen, denn Deutschland ist keine Insel der Energiewende, sondern trägt nur einen kleinen Teil zur Klimaerwärmung bei, deren Auswirkungen die gesamte Erde betreffen werden.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Februar 2015 um 14:04 Uhr
 
Friedensdekade-Schreibwerkstatt im Antikriegshaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 09. Februar 2015 um 15:21 Uhr

Die diesjährige Schreibwerkstatt der Ökumenischen FriedensDekade hat vom 6.-8. Februar im Antikriegshaus Sievershausen/Lehrte stattgefunden. Ein Dutzend Autorinnen und Autoren verfassten dort unter dem Motto der FriedensDekade 2015 „Grenzerfahrung“ Friedensgebete. Diese werden im Zeitraum der FriedensDekade vom 8.-18. November 2015 in Kirchengemeinden und Gruppen gebetet. Der Mitarbeiter des Antikriegshauses Otto Dempwolff erläuterte die Arbeit der Einrichtung. Besonders wies er auf die wertvollen Begegnungen und Informationsabende mit Verfolgten z.B aus Tschetschenien hin, die in der Hansestadt Hamburg vorübergehend aufgenommen wurden.

Die Schreibwerkstatt wurde unterstützt von den evangelischen Landeskirchen Hannover, Hessen-Nassau, Rheinland und Nordkirche sowie vom Bistum Hildesheim. Informationen zur FriedensDekade finden Sie unter www.friedensdekade.de.

 
Veranstaltung zum Gedenktag im Antikriegshaus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 27. Januar 2015 um 15:12 Uhr

(Berndt Waltje) Am 27. Januar jährte sich die Befreiung der Konzentrationslager Auschwitz durch die sowjetische Armee zum 70. Mal. Von den mehr als 5,6 Mio Opfern des Holocaust wurden etwa 1,1 Mio Menschen, darunter eine Mio Juden, hier ermordet. Dadurch wurde Auschwitz zum Symbol der Shoa und der 27. Januar zum internationalen Gedenktag der  Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Antikriegshaus nimmt diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, eine Veranstaltung zu den Themen Shoa, Erinnerungsarbeit oder Antisemitismus durchzuführen.

Dieses Jahr war Alfred Weese zu Gast, Dozent an der VHS Emden, der in Lehrte mit Schülern des Schulzentrums Süd die Geschichte von Zwangsarbeitern in Lehrte aufgearbeitet hat. Er stellte sehr anschaulich in Wort, Ton und Bild die Biographie von Peter Schilling vor, einem Wehrmachts-Deserteur aus der Mark Brandenburg. Geboren 1923, wuchs Schilling in einer Pfarrersfamilie auf und lebte eine recht normale Jugend. Aufmüpfig war er allerdings schon früh. Wie viele Jugendliche jener Zeit ließ er sich vom Krieg faszinieren und meldete sich trotz anfänglicher Gegenwehr der Eltern freiwillig zur Wehrmacht. Doch schon nach einem Jahr, in dem er in verschiedenen Einsätzen ethnische Säuberungen, Hungertote und Misshandlungen von Juden erlebte, reifte in einem Lazarett in ihm der Entschluss zu desertieren. Von Berlin fuhr er mit einem Fronturlauber-Zug nach Mühlhausen und konnte sich mit viel Glück und einer Portion Frechheit in die Schweiz absetzen, wo er als Deutscher interniert, aber gut behandelt wurde. Jung und abenteuerlustig, wie er war, wartete er aber nicht das Ende des Krieges ab, sondern ging mit einem Freund nach Frankreich, wo sie sich dem Widerstand anschließen wollten. Doch wurden sie schon vorher verraten, verhaftet und an die Gestapo ausgeliefert. In Deutschland gab es zu der Zeit schon ein Todesurteil gegen ihn wegen Desertion, das allerdings durch das Wirken eines Anwalts in 3 Jahre Haft umgewandelt wurde. 1944 floh er erneut, diesmal in Richtung Tschechoslowakei, wo er – untergetaucht – das Kriegsende erlebte.

Peter Schilling wurde nach dem Krieg Journalist und Pädagoge und hat bis zu seinem Tod im Alter von 85 Jahres in Bildungsstätten von seinen Erfahrungen berichtet. Dabei hat ihn Alfred Weese kennen- und schätzen gelernt. Er sei ein sehr positiv gestimmter Mensch gewesen, dessen Wahlspruch war: „passt auf und seid wachsam“.

Alfred Weese und auch Gisela Fähndrich vom Antikriegshaus wiesen darauf hin, dass Deserteure – auch jene, die sich einem verbrecherischen Regime entzogen - bis in die heutige Zeit von vielen Menschen als Verräter angesehen werden. Erst 2002 unter der rot-grünen Regierung hat der Bundestag die Urteile der NS-Militärgerichte gegen Deserteure der Wehrmacht pauschal aufgehoben. Insgesamt sind etwas 350.000 bis 400.000 Soldaten der Wehrmacht desertiert, das macht bei rund 18 Mio Soldaten eine Desertionsquote von rund 2%. Rund 23.000 haben die Desertion mit  ihrem Leben bezahlt.

Gisela Fähndrich, Präsidentin des Antikriegshauses zog anschließend eine Verbindungslinie zur derzeitigen Ausstellung „Die Apokalypse unserer Zeit“ des belgischen Grafikers Frans Masereel, dessen düstere Zeichnungen seine Eindrücke vom Überfall der Wehrmacht auf seine Nachbarn Frankreich, Belgien und Niederland wiedergeben.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Januar 2015 um 15:28 Uhr
 
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